DER GANG DURCH EIN GRASLABYRINTH.......


Ein Graslabyrinth ist kein Irrgarten (diese entstanden im 15. Jahrhundert zur Unterhaltung des Adels), wie viele Menschen meinen, die vor dem Labyrinth stehen oder dieses Wort hören und damit eine verwirrende Situation assozieren. Ein Labyrinth hat immer einen ganz klaren, kreuzungsfreien Weg, der zwangsläufig, wenn man ihn bis zum Ende verfolgt, zur Mitte führt.
Das Labyrinth ist ein uraltes Menschheitssymbol, das wir seit Jahrtausenden in fast allen Kulturen finden.
Um den eigentlichen Sinn eines Labyrinthes zu erfahren, muss man es begehen. Da Inhalt und Form nicht getrennt sind, können diejenigen, die sich mit Leib und Seele einlassen, ihre eigene Tiefe erfahren.
Aussenbereich zum Entspannen

Das Labyrinth ist ein spirituelles Werkzeug und kann den Menschen Dimensionen eröffnen, die sie vorher nicht für möglich gehalten hatten. Die Erfahrung entspricht natürlich der jeweiligen Lebensgeschichte und der augenblicklichen Verfassung eines Menschen.
Ein Labyrinth lockt die Menschen und macht ihnen vielleicht sogar Angst. Der Mensch steht vor einem abgegrenzten Raum. Es gibt nur einen engen Eingang. Wagt man den ersten Schritt?
Wer dieses Graslabyrinth betritt ist in der Welt eines einzigen Weges, mental darin eingeschlossen und entfernt sich von seiner bisherigen Umgebung. Der Umweg beginnt. Manchmal ist das Ziel ganz nah, dann wieder weit entfernt.
Einfach „Gehen" reicht aus.
Wege zur Entspannung

Wer aushält, kommt zur Mitte. In der Mitte ist jeder allein. Die Mitte des Labyrinths ist die eigene Mitte.
Ist das Zentrum Tod und Wiedergeburt?
Wer aus dem Labyrinth will, muss sich noch einmal um 180 Grad drehen. Diese Drehung heißt nicht nur aufgeben dessen was bisher war, es heißt gleichzeitig Neubeginn.
Das hier gezeigte Muster entspricht dem für die Gäste der Schumann Vermietung GbR angelegten, realen Graslabyrinth in 18375 Born, Mühlenberg7. Es ist ein kretanisches Muster.  Nur der Einstieg und das Gehen führt zur Mitte und wieder heraus


.........................ist eine körpereigene Erfahrung